Tagebuch

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse.

 

Ich freue mich auf Eure Kommentare im Gästebuch. Gerne könnt Ihr auch direkt Kontakt zu mir aufnehmen.

Montag, 14. Dezember 2015

 

Morgen, Dienstag, beginne ich mit einem Dienstagsgebet zur Heiligen Martha. Die Geschichte dazu ist nachzulesen in dem Buch  von Monika Herz.

 

Hier das Gebet:

 

"O heilige Martha, du Wunderbare. Ich nehme Zuflucht zu deiner Hilfe, mich ganz auf dich verlassend, dass du mir in meinen Nöten helfen und in meinen Prüfungen beistehen wirst. Zum Dank dafür verspreche ich dir, dieses Gebet überall zu verbreiten.

Bei der großen Freude, welche dein Herz erfüllte, als du in deinem Heim in Bethanien den Heiland der Welt beherbergtest, flehe ich zu dir Fürbitte für mich und meine Familie, dass wir unseren lieben Vater in unserem Herzen bewahren und also das Heilmittel unserer Bedürftigkeit zu erlangen verdienen.

Vor allem bei dieser Sorge, welche mich gegenwärtig bedrückt:

.....

 

Ich flehe dich an, du Helferin in aller Not.

Bitte besiege die Schwierigkeiten, so wie du den Drachen besiegtest, bis er zu deinen Füßen lag.

Amen

 

Vater unser..

Gegrüßest seist du Maria...

Ehre sei dem Vater und dem Sohn...

3x  Heilige Martha, bitte für uns 

Dieses Gebet soll man  an neun Dienstagen hintereinander beten und man darf auf die Erfüllung der Gebete hoffen.

 

Hier schreibe ich über meine neuesten Eindrücke und Erlebnisse.

 

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Montag, 14. Dezember 2015

 

Morgen, Dienstag, beginne ich mit einem Dienstagsgebet zur Heiligen Martha. Die Geschichte dazu ist nachzulesen in dem Buch  von Monika Herz.

 

Hier das Gebet:

 

"O heilige Martha, du Wunderbare. Ich nehme Zuflucht zu deiner Hilfe, mich ganz auf dich verlassend, dass du mir in meinen Nöten helfen und in meinen Prüfungen beistehen wirst. Zum Dank dafür verspreche ich dir, dieses Gebet überall zu verbreiten.

Bei der großen Freude, welche dein Herz erfüllte, als du in deinem Heim in Bethanien den Heiland der Welt beherbergtest, flehe ich zu dir Fürbitte für mich und meine Familie, dass wir unseren lieben Vater in unserem Herzen bewahren und also das Heilmittel unserer Bedürftigkeit zu erlangen verdienen.

Vor allem bei dieser Sorge, welche mich gegenwärtig bedrückt:

.....

 

Ich flehe dich an, du Helferin in aller Not.

Bitte besiege die Schwierigkeiten, so wie du den Drachen besiegtest, bis er zu deinen Füßen lag.

Amen

 

Vater unser..

Gegrüßest seist du Maria...

Ehre sei dem Vater und dem Sohn...

3x  Heilige Martha, bitte für uns 

Dieses Gebet soll man  an neun Dienstagen hintereinander beten und man darf auf die Erfüllung der Gebete hoffen.

 

31.12.2015 / 1. Januar 2016  Tanz - Blockaden lösen Mutter Meera

Der Silvesterabend war sehr ruhig, fast langweilig. Wir waren zu zweit und zappten uns durch das Fernsehprogramm.

Um die Stimmung ins positive zu wechseln, fing ich an zu tanzen. Erst in der Küche für mich allein, dann vor dem Fernseher. Das machte gleich gute Laune. Um 23.30 h gingen wir dann zu Fuß und mit einer Flasche Sekt unterm Arm, die Dorfstraße entlang zum "Stahlwerk-Hügel". Das ist ein Lärmschutzwall. Zahlreiche Dorfbewohner taten das Gleiche, so dass es wie eine kleine Völkerwanderung aussah, in dichtem Nebel stiegen alle die metallenen Stufen hinauf. Oben begrüßten wir uns gegenseitig, Bekannte und Leute aus dem Dorf. Einige hatten ihren Hund dabei, was ich überhaupt nicht tolerieren kann. Kurz vor Mitternacht stellte ich mich wie jedes Jahr, innerlich auf den Jahreswechsel mit einem Dank und Fürbittengebet, auf das Neue Jahr ein. Dann ging auch schon die Knallerei und das gegenseitige Beglückwünschen los. Von da oben hatte man einen schönen Überblick über das Dorf und die Feuerwerksgebilde. Leider kam der Nebel immer dichter, so dass wir nur auf dem Berg verschont davon waren, weiter unten herrschte trübe Nebelsuppe. Dann fing es auch noch an zu regnen, bevor es zu ungemütlich wurde,  füllten  wir uns gegenseitig die Sektgläser, bis die Flaschen leer waren, und nach einer Weile traten alle den Rückweg an. Wir wurden noch zu einer Mitternachtssuppe eingeladen, aber wir lehnten dankend ab und gingen nach Hause. 

Das mit dem Tanz erinnerte mich an eine Begebenheit:  Einmal wurde ich eingeladen, mit nach Limburg zu Mutter Meera zu fahren. Das ist eine indische Heilige, die dort einen Ashram hat. Viele Menschen strömen zu ihr und lassen sich die Hände auflegen und segnen. Ich also auch. Als sie mir die Hände auflegte, spürte ich eine tiefe innere Ruhe. Das wars aber auch schon. Man erzählete mir, dass Mutter Meera Blockaden lösen kann. Ich ließ es damit auf sich beruhen. Aber am nächsten Tag, es war ein Montag und Turnfest im Dorf, erlebte ich eine Überraschung. Mit Freundinnen trafen wir uns zum dort Tanzabend. Ich gesellte mich mit anderen Mädels in der Gruppe auf die Bühne und ließ meinen Körper zur flotten Musik bewegen. Ich muss gestehen, ich habe noch nie so wild und ausgelassen getanzt wie an diesem Abend. Meine Blockaden dieser Art waren wirklich gelöst. Dank Mutter Meera. Von da ab konnte ich mich tatsächlich sicherer und gelöster bewegen. Einmal war ein Mandolinenkonzert mit bunter Unterhaltung. Der Leiter des mittelbadischen Zupforchesters und Dirigent des Gastorchesters bat mich zum Tanz. Früher hätte ich solche Aufforderungen abgelehnt. Ich hatte Respekt, weil er in meinen Augen eine besondere Persönlichkeit war. Diesen Tanz vergesse ich niemehr im Leben. Wir tanzten so beschwingt und voller Lebensfreude,  er sagte zu mir "Frau Heidt, Sie tanzen wie eine Feder".Das  hatte noch nie jemand zu mir gesagt. Ja und das stimmte tatsächlich. Danke für die unsichtaben Engel, die mich geführt haben.

 

 

Sonntag, 20. Dezember 2015

 

Tagebuch vom 20.12.

 

Heute, Sonntag , 4. Advent, beginnt der Tag wie immer mit einem Gebet und ich zünde 4 Kerzen an. Dann hab ich mich dran gemacht, die angefangene Weihnachtsbäckerei zu Ende zu bringen. Nachmittags mit Freunden und deren Hund im Wald spazieren. Der Wald hat immer eine magische Atmosphäre für mich. Selbst im Winter, wenn die Bäume kahl sind. Durch die milden Temperaturen, sprießen die Gänseblümchen und andere Gräser, die eigentlich im Winterschlaf sein sollten. Muss mal meine Waldwichtel befragen wie sie damit umgehen... Aber im Moment habe ich keinen Kontakt. Bin zu zerstreut. Am späten Nachmittag war ich dann noch bei einem Geburtstag. Interessante Gäste, der eine erzählte seine Lebensgeschichte, wie er zu seinem Beruf als Heilpraktiker kam. Ein anderer Gast, den ich noch nicht kannte, ein Journalist, faszinierte mich. Er kam mir irgendwie bekannt vor, entweder aus der Presse, vom Fernsehen oder wer weiß woher? Das Gesprächsthema drehte sich um Regression, ausgehend von dem Erfahrungsbericht des Heilpraktikers, also um Rückführung von Personen in frühere Leben, um derzeitige körperliche und seelische Beschwerden durch Erkennen der Auslösersituation, aufzulösen. Sehr spannend. Erst am Ende kam ich mit dem Journalist ins Gespräch, weil er nicht direkt neben mir saß und ich bei so viel Stimmengewirr keine Unterhaltung führen kann. Ich erzählte ihm, dass ich gerade begonnen habe ein Tagebuch zu schreiben, was er sehr befürwortete.  

Dienstag, 15. Dezember 2015

 

Ich möchte mal erzählen, wie ich zur Heiligen Martha gekommen bin.

 

Vor vielen Jahren, ich glaube in den 80ern, hatten wir in unserem Ort eine Sai Baba-Gruppe und wir trafen uns regelmäßig zum gemeinsamen Singen, Themen austauschen usw. Bei einem der Treffen war einer dabei der über das Thema Reinkarnation "studierte". Er sagte zu mir: " Du warst im früheren Leben Martha, und deine Freundin Michelle war die Maria." Ich lächelte darüber und ließ es dabei belassen.

Eine Woche später fuhr ich mit der evangelischen Kirchengemeinde zu einem 4-tägigen Retreat nach Südfrankreich.  Ich überredete meine Mutter, mitzukommen, so dass wir l zusammen etwas unternahmen. Also, um es kurz zu machen (später kann ich noch Details einfügen..) wir waren dann in der Gemeinschaft von protestantischen Nonnen in dem Ort Tarascon, besser gesagt in der "Communité Pomeyrole" Ich fühlte mich dort gleich recht wohl, selbst die 2x täglichen Gebetsstunden fand ich normal. Ich empfand diesen Ort so richig stimmig, wie zu Hause angekommen. Die Umgebung, die Zypressen, die warme Luft, der Duft der vielen Blüten und Kräutern. Zwei der Nonnen hatten es mir angetan: Eine junge Deutsche Novizin und eine ältere Nonne, die mir plötzlich die Geschichte des Ordens in einem Gespräch erklärte. Sie zog einen Auszug einer Regionalzeitung hervor, in der von der Geschichte von Pomeyrole berichtet wurde. Da bekam ich plötzlich große Augen: Die Überschrift lautete: "Pomeyrole, der Wirkungskreis von Martha und Maria aus Bethanien ".

 

Während ich dies schreibe, bekomme ich schon wieder eine Gänsehaut... Also nach diesem Bericht zu urteilen und auch was in dem Buch von Monika Herz geschrieben steht, waren Martha und Maria damals übers Mittelmeer nach Südfrankreich gekommen und haben sich dort niedergelassen. Martha lebte bescheiden in einer Höhle und nach der Legende besiegte sie einen bösen Drachen durch ihre Liebe und ihre  Lieder. Der Drachen ließ sich an die Leine nehmen und sie führte ihn ins Dorf. Sie rettete damit die Dorfbewohner, weshalb der Ort den Namen Tarascon (Drachen) erhielt.

 

Einige Jahre später war ich wieder in Südfrankreich, besuchte eine Freundin in Avignon. Ich bat sie, doch mal einen Abstecher nach Pomeyrole zu machen, das nicht weit davon entfernt war. Als wir dort ankamen, war gerade eine Feier. Ich glaubt wieder mal meinen Augen nicht zu trauen: Die junge Deutsche, die damals Novizin war, wurde gerade feierlich als Nonne von einem Priester eingeweiht.  Wir erkannten uns gleich wieder und auch einige andere Nonnen und sogar einige Retreatteilnehmer von damals, waren auch wieder da und wir begrüssten uns voller Freude.

 

Ja so war das damals und nun bin ich durch Zufall im Internet auf dieses Buch Martha von Monika Herz gestoßen und habe angefangen zu lesen. So das wars für heute.

Mittwoch, 16. Dezember 2015<<  >>WALD

 

Ich wollte noch eine Anekdote nachtragen von Pomeyrole. Bei der Ankunft fragte ich nach, ob es für mich vegetarisches Essen gäbe.  Zum Leidwesen der anderen Teilnehmer, gab es dann in den kommenden 4 Tagen nur vegetarisch ;).  Meine Mutter meinte dann auf der Heimfahrt, als erstes werde sie sich ein Steak reinziehn zu Hause...

 

Also, gestern war ich noch den ganzen Morgen mit einem Stand auf dem Wochenmarkt. Habe Äpfel, Hildegard-Produkte und HAKA-Geschenkideen angeboten. Viele nette Bekanntschaften geschlossen. Meine beiden Engel auf zwei Beinen kamen vorbei und unterstützten ich mit Tee und Aushelfen und später beim Abbau. Nachmittags bin ich dann mit dem Fahrrad durch den Wald geradelt, das Wetter war mild und sonnig. Ich habe einige Mistelzweige gefunden die an einem im Wasser hängenden Baum klebten. Habe meine Wichtelwesen begrüßt, aber mir keine Zeit genommen, ihre Botschaften aufzuschreiben. Denn es wurde schon kühl und dunkel. Das hole ich morgen nach.

 

 

 

 

Donnerstag, 17. Dezember   SCHUTZ

 

Also gerade habe ich geschrieben, was ich heute gemacht habe, aber es hat wohl nicht gespeichert, also schreibe ich es nochmal:

 

Mit Mama einkaufen, mit Mama zum Friedhof, auf unserer Obstwiese Misteln "gepflückt",die ich morgen auf dem Markt verkaufen möchte.

Dann war ich noch in Straßburg. Hatte in der Stadt etwas abzuholen und bin noch über den Weihnachtsmarkt. Aber es sind viel weniger Leute draußen. Letztes Jahr mussten wir unseren Enkel auf den Schultern tragen, weil er in der Menge untergegangen wäre, so dicht gedrängt war es in den Straßen. Dieses Jahr kann man problemlos durch die Gassen und an den Buden vorbeischlendern. Aber es liegt etwas von Angst in der Luft. Die Energie ist schwer. Am Eingang von Geschäften z.B. bei der Fnac, wird man kontrolliert, ich musste meine Weste und meine Tasche aufmachen. Ich nehme meine Schutzengel mit an die Hand.. Affirmation : "Ich bin geschützt, genährt und getragen von der Liebe Gottes" "Ich verschließe meine Aura von allem was nicht zu mir gehört, außer meinem Höheres Selbst".  Unangenehme Gedanken, z.B. in der Tram oder im Restaurant, es könnte gleich jemand attakieren, verwerfe ich schnell und sage mir, diese Gedanken stammen nicht von mir.

Ich möchte noch etwas zu Martha von gestern anfügen:

 

Die letzen paar Jahre waren wir auf Durchreise durch die französischen Alpen. Ich, als Beifahrerin konnte mich  nicht genug sattsehen an den Bergen und immer nach Ausschau nach Höhlen. Dann stellte ich mir vor, dass ich in einer dieser Höhlen Unterschlupf finden könnte, dort leben könnte, müsste nur den Berg hinaufklettern. Ein seltsames Glücksgefühl erkommt mich, eine Wärme, eine Geborgenheit, Heimatgefühl.  Nach der Legende von Martha, lebte sie in den Höhlen in den französischen Alpen. Hab ich etwas von ihr, und wenn es nur eine Haarlocke ist, die ich mit reinkarniert habe, eine Seelenverwandschaft ist es allemal.

Morgen erzähle ich euch etwas über den Wald und meine Beziehung zu den Waldgeistern und was sie mir erzählten.

Also bis dann..

 

Freitag, 18. Dezember 2015 TAIZE

 

Den heutigen Tag will ich Revue passieren...Heute morgen, 6 Uhr aufstehen ich mache mich fertig , lade das Auto mit Waren um auf dem Markt zu verkaufen. Verkauf heute nicht so zügig, am Ende ist weniger in der Kasse als ich erwartet habe. Misteln wurden nicht viel gekauft, die meisten hatten schon welche, anderen waren sie einfach zu groß um mit dem Fahrrad zu transportieren.

Nun ja... Danach mit Freundin zu Mittag gegessen und dann zusammen zum HAKA-Meeting.

Dann war ich schon ziemlich geschafft, als wir gegen 18 Uhr endlich zu Hause waren. Dann kurz ausruhen und zum Taizé Gebetsabend in Auenheim . Hatte mich schon vorher darauf gefreut, dass so was endlich mal in Auenheim stattfindet. Leider war die musikalische Begleitung wieder mal eine Oktave zu hoch für mich, so dass ich am Ende heiser war. Aber die Stimmung und die Stille waren gut. Zu Taizé fällt mir eine bewegende Geschichte ein:

 

Als vor 15 Jahren mein Mann schwer erkrankt war, nach einer Herzmuskelentzündung war das Herz so stark vergrößert, dass er nicht mehr unbeschwert atmen konnte und die Ärzte stellen als einzige Überlebenschance eine Herztransplantation in Aussicht. Nach anfänglicher Ablehnung und nachdem er nachts nur noch sitzend schlafen konnte, stimmte er schließlich zu, sich auf die Transplantationsliste zu setzen. Das war eine schwere Entscheidung, aber da war der Lebenswille stärker. So war nun die Zeit des Wartens angesagt, ob sich ein entsprechender Spender finden würde. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass in der Zeit des Wartens und des sich immer mehr verschlechterten Zustands meines Mannes, mir beim Vernehmen des Martinshorns bzw. eines Ambulanzfahrzeuges der Gedanke aufkeimte, es könnte ja womöglich gerade einen Herzspender geben.......

 

Nun es kam dann dazu, dass ich eines Freitags, als es allen nicht so stimmungsmäßig gut ging, ich das Bedürfnis hatte, in den Taizé Abend nach Willstätt zu gehen. Der traf sich regelmäßig jeden Freitag. Während wir da so im Kreise saßen und beteten und sangen, kam der Pfarrer mit einem Telefon und fragte nach einer Frau Heidt. Ich schnallte nicht sofort, dass er mich meinte. Dann sagte er, ich solle sofort nach Hause kommen, es ist ein Spenderherz für meinen Mann da.

 

Die Teilnehmer der Taizé-Runde bekamen das mit und so wurde dieses Anliegen sofort mit ins Gebet genommen. Ich fuhr sofort nach Hause, wir hatten gerade eine Viertelstunde Zeit um uns zu verabschieden, dann wurde er mit dem Krankenwagen nach Freiburg gefahren. Meine Kinder reagierten mit der Situation so, dass der Ältere, der gerade seinen Führerschein hatte, die anderen beiden mitnahm um in irgend einer Bar was zu trinken. So saß ich dann alleine zu Hause..Ich fing an zu beten und Freunde anzurufen damit sie das auch mittragen konnten. Ich rief einen bekannten Heiler an, er sagte, er könne sich erst um 24 Uhr einklinken, ich solle so lange auf ihn warten.

Aber ich wurde so erschöpft und müde, dass ich dem lieben Gott erklärte, ich kann nicht bis 24 Uhr aufbleiben, er möge mich doch bitte wecken, wenn es dringend wird.

So schlief ich erschöpft ein und erwachte um 4 Uhr. Dann vertiefte ich mich wieder ins Gebet . Im Nachhinein erfuhr ich, nachdem alles gut gegangen war, dass gerade um 4 Uhr, die Transplantation stattfand. Heute sind es 15 Jahr her, dass mein Mann mit dem fremden Herzen lebt. Bis vor kurzem ging es ihm auch wunderbar, leider hatte er diesen Sommer eine Grippe, von der er sich nicht so gut erholte und einen längeren Krankenhausaufenthaltzu erdulden hatte. Aber wir sind dankbar, dass bis jetzt alles gut gegangen ist. Eine Lungenembolie und einen Herzstillstand hat er diesen Sommer erlitten und alles ging gut. Nochmal dem Tod von der Schippe gesprungen. DANKE LIEBER GOTT!

 

Übrigens: Das mit den Waldgeistern, schreibe ich ein ander mal.