Tagebuch

Donnerstag, 17. Dezember 

 

Mein Tagesablauf war heute geprägt von Einkaufen mit Mama, Friedhof gehn mit Mama,  Misteln auf unserem Baumgrundstück "pflücken" die ich morgen auf dem Wochenmarkt verkaufen möchte. Dann war ich noch in Straßburg. Es sind weniger Leute auf dem Weihnachtsmarkt. Letztes Jahr mussten wir mit unserem Enkel uns duch die Menge zwängen, den Kleinen auf die Schulter nehmen. DiesesJahr ist Platz genug, die Leute kommen nicht so. Haben Angst vor Terror. Es liegt eine komische  Energie in der Luft.  Ich musste aufpassen, dass ich diese Gedanken nicht in mich aufnahm. Im Restaurant sitzen, in Erwartung, dass gleich jemand in die Tür stürmt mit Maschinengewehr.... weg mit diesem Gedanken. Ich reinige mich jeden Morgen mit der Kraft des Gebetes und der Violetten Flamme.  Ich reinige meine Aura von allem was nicht zu mir gehört, Einlass nur von meinem Höheren Selbst. Das gleiche mache ich auch abends wenn ich zu Bett gehe. Ich möchte  nochmal zurückkommen, was ich gestern über Martha geschrieben habe.  Etwas von Martha ist in mir, und wenn es nur eine Haarlocke ist, die ich mit reinkarniert habe. Ich habe geschrieben, dass der Legende nach Martha in einer HJöhle gelebt hat. Ich denke daran, jedes Mal wenn wir idurch die französischen Alpen fuhren, immer schweifte mein Blick auf die Berge nach Möglichkeiten zum Unterschlupf in Höhlen. Wenn ich dann in der Ferne eine Höhle entdecke, spürte ich Lust, da hinaufzuklettern und darin Geborgenheit zu finden. En wirkliches Gefühl von Geborgenheit und Heimat kommt da in mir auf. Das gleiche Gefühl kenne ich seit meiner Kindheit, wenn ich im Wald bin. Ich könnte mich unter einem Baum hinlegen und dort bleiben und im Wald übernachten, so wohl fühle ich mich dann. Morgen erzähle ich von meiner Unterhatung mit Bibo, dem Waldwichtel. Also seid gespannt auf morgen... 

 

 

Montag, 14. Dezember 2015

 

Morgen, Dienstag, beginne ich mit einem Dienstagsgebet zur Heiligen Martha. Die Geschichte dazu ist nachzulesen in dem Buch von Monika Herz.  

 

Hier das Gebet:

 

O heilige Martha, du Wunderbare. Ich nehme Zuflucht zu deiner Hilfe, mich ganz auf dich verlassend,

dass du mir in meinen Nöten helfen und in meinen Prüfungen beistehen wirst.

Zum Dank dafür verspreche ich dir, dieses Gebet überall zu verbreiten.

Bei der großen Freude, welche dein Herz erfüllte,

als du in deinem Heim in Bethanien den Heiland der Welt beherbergtest, flehe ich zu dir um Fürbitte für mich und

meine Familie, dass wir unseren lieben Vater in unserem Herzen bewahren

und also das Heilmittel unserer Bedürftigkeit zu erlangen verdienen.

Vor allem bei dieser Sorge, welche mich gegenwärig bedrückt:

......

Ich flehe dich an, du Helferin in aller Not.

Bitte besiege die Schwierigkeiten, so wie du den Drachen besiegtest, bis er zu deinen Füßen lag. 

Amen

 

 

 

Dienstag, 15. Dezember 2015

 

Ich möchte mal erzählen, wie ich zur Heiligen Martha gekommen bin.

 

Vor vielen Jahren, wir hatten noch die Sai Baba Gruppe,  gab es  wieder mal ein Treffen. Es war einer dabei, der über das Thema Reinkarnation "studierte". Er sagte  zu mir,  "Du warst im früheren Leben Martha, und deine Freundin Michelle war die Maria."  Ich lächelte darüber und ließ es dabei belassen.

 

Eine Woche später fuhr ich mit der evangelischen Kirchengemeinde zu einem 4- tägigen Retreat nach Südfrankreich. Meine Mutter überredete ich, auch mitzukommen, weil wir zwei noch nie sowas unternommen hatten. Also, um es kurz zu machen (später schreibe ich noch Details).  Wir waren dann in der Gemeinschaft von protestantischen Schwestern in dem Ort Tarascon, besser gesagt im Kloster Pomeyrole. Ich fühlte mich dort recht wohl, selbst die 2x täglichen Gebetsstunden fand ich normal... Ich fühlte mich an diesem Ort so richtig zu Hause. Die Umgebung, die Zypressen, die warme Luft, der Duft der vielen Blüten und Kräutern. Zwei Schwestern hatten es mir angetan: Eine junge Deutsche Novizin und eine ältere Nonne, die mir die Geschichte des Ordens in einem Gespräch erklärte. Sie zog einen Auszug einer Regionalzeitung hervor, in der  von der Geschichte von Pomeyrole berichtet wurde. Da bekam ich plötzlich große Augen:  Die Überschrift lautete: Pomeyrole, der Wirkungskreis von Martha und Maria aus Bethanien.

Während ich das schreibe bekomme ich schon wieder eine Gänsehaut...  Also nach diesem Bericht und auch in dem Buch von Monika Herz steht geschrieben, dass Martha und Maria damals übers Mittelmeer nach Südfrankreich kamen und sich dort niedergelassen haben. Martha lebte in Höhlen und nach der Legende besiegte sie einen bösen Drachen und rettete damit die Dorfbewohner. Weshalb der Ort den Namen Tarascon (Drachen) erhielt.

 

Einige Jahre später war ich wieder in Südfrankreich, besuchte eine Freundin in Avignon. Ich bat sie, doch mal einen Abstecher nach Pomeyrole zu machen, das nicht weit davon entfernt war.  Als wir dort ankamen, war gerade eine Feier zugange. Ich glaubte wieder meinen Augen nicht zu trauen. Die junge Deutsche, die damals Novizin war, wurde feierlich als Nonne eingeweiht. Wir erkannten uns gleich wieder und auch einige andere Nonnen und sogar einige Gäste, die damals auch da waren, begrüssten mich voller Freude.

Ja so war das damals und nun bin ich durch Zufall im Internet auf dieses Martha Buch von Monika Herz gestossen und habe angefangen zu lesen. So das wars für heute.